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Aktuelles
BesucherInnen und MitarbeiterInnen des AWiSTA bei der Übergabe des Respekt-Schilde
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  “Respekt”-Schild an AWiSTA übergeben

Um gemeinsam ein Zeichen zu setzen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung, fand die heutige Übergabe des Respektschildes an das AWiSTA Fredenberg im Beisein vieler Kooperations- und Netzwerkpartner, BesucherInnen, Freunde und FördererInnen statt. Unter anderem waren vertreten der AWO- Kreisverband Salzgitter- Wolfenbüttel e.V. als Träger des AWiSTA, das Jobcenter Salzgitter, DITIB, die Türkisch- Islamische Gemeinde Lebenstedt e.V., DITIB, die Türkisch- Islamische Gemeinde e.V. zu Salzgitter Bad, die Ev.- luth. Friedenskirche Fredenberg, die Diakonie im Braunschweiger Land, die Alevitische Gemeinde Salzgitter e.V., das Fredenberg Forum und IG Metall Salzgitter- Peine. Übergeben wurde das Schild durch Bürgermeister Stefan Klein im Beisein der Ersten Stadträtin Christa Frenzel.

Der offiziellen Übergabe und Anbringung des Schildes, gut sichtbar im Außenbereich des AWiSTA, gingen Statements einiger AWiSTA GruppenvertreterInnen voran zu dem Thema:  "Was bedeutet Respekt für mich/ für meine Familie/ mein Arbeits- und Wohnumfeld/ meine Stadt/ mein Land - UNSERE WELT?"  Der Gesprächsbasar, die Sprachkurse sowie Männerfreizeitgruppe, Kinderhausaufgabenbetreuungsgruppe und auch das AWiSTA Team hatten sich in den letzten Wochen verstärkt mit dem Thema " Respekt und Toleranz im Zusammenleben und arbeiten" beschäftigt und ihre Ergebnisse dazu vorgestellt.

Einig waren sich alle, dass Respekt Gewaltfreiheit voraus setzt... dass Respekt, Offenheit und Herzlichkeit die Tür zum Herzen öffnet, auch wenn
Sprachbarrieren vorhanden sind... dass Respekt bedeutet- Anderssein zu akzeptieren... dass Respekt beginnt, wo Hass aufhört... dass Respekt vor anderen und Respekt vor sich selbst der Schlüssel zu einer geregelten und zufriedenen Gesellschaft ist... dass Respekt auf eine Formel gebracht bedeutet: behandle dein Gegenüber so, wie du selbst behandelt werden möchtest und vieles mehr

Birgit Hynek, Leitung des Stadtteiltreffs AWiSTA, war es wichtig, bei dieser Feierstunde gerade auch die offiziellen Vertreter der muslimischen Gemeinden dabei zu haben, um gemeinsam und im Schulterschluss zu demonstrieren, dass eine pessimistische Grundstimmung und Angstmacherei in Salzgitter keinen Platz hat. Denn Angst lähmt und Angst errichtet Mauern. Etwas, was im Moment am wenigsten gebraucht wird. Denn durch nichts wird die Integration der/ des uns Fremden mehr behindert als durch Angstmacherei und die dadurch aufkommende
Zerrissenheit in der Gesellschaft. Angst vor etwas/ vor dem Fremden kann nur in der Begegnung/ in der Auseinandersetzung damit abgebaut werden.
Und genau DAS macht das AWiSTA, genau das macht die Arbeit im AWiSTA aus. Begegnungen in gegenseitigem Respekt und auf Augenhöhe ermöglichen, einen Raum und eine Atmosphäre bieten, in der Fremde sich begegnen, kennen lernen und zu Freunden werden können.
 

Online - Deutschkurs im AWiSTA
Den Hallo Wochenende - Artikel zum Online- Deutschkurs finden Sie hier.

Demokratie hautnah erlebt
Am 08. April 2016 ging es auf Anregung und Einladung des SPD Bundestagsabgeordneten Sigmar Gabrial für 48 politisch interessierte MitarbeiterInnen, Besucher und Ehrenamtliche des AWiSTA Fredenberg nach Berlin.
Eine vorläufige Auswahl der TeilnehmerInnen fand bereits im Dezember 2015 statt, da das Interesse an dieser Veranstaltung sehr groß war. Im Rahmen der Jahresabschlussfeier bekamen besonders engagierte TN von Sprach-, Start- und anderen im AWiSTA stattfindenden Kursen eine persönliche Einladung des Bundestagsabgeordneten von Laura Letter, Mitarbeiterin von S. Gabriel, überreicht.
Und so konnten wir an einem herrlich sonnigen Frühjahrstag im April pünktlich um 06.30 Uhr mit einer bunt gemischten Gruppe  zwischen 19  und 56 Jahren in die Bundeshauptstadt starten. Nach einer Frühstückspause auf der Autobahnraststätte gegen 08.30 Uhr, die bereits zu einer der ersten Höhepunkte an diesem Tag wurde, konnte pünktlich um 10.30 Uhr in den Bundestag eingecheckt werden, wo wir um 11.00 Uhr zu einem äußerst spannenden Informationsvortrag über die Arbeit des deutschen Bundestages auf der Besuchertribüne des Plenarsaals erwartet wurden. Die anschließende Diskussionsrunde mit den Berliner Mitarbeitern Sigmar Gabriels wurde dann auch sehr lebhaft, da es für viele, insbesondere unsere Neubürger aus Kriegsgebieten sehr viel zu fragen gab. Leider war die Zeit begrenzt, so dass wir uns um 13.00 Uhr verabschieden mussten, um unseren Rundgang auf der Reichstagskuppel zu starten. Ein wahrlich beeindruckendes Erlebnis bei strahlend blauem Himmel und einem grandiosen Blick über Berlin.
Um 14.30 Uhr wurden wir mit Speisen und Getränken im Besucherrestaurant des Paul- Löbe- Hauses verwöhnt und konnten die Eindrücke des Tages ein wenig sacken lassen. Aber schon bald zog es uns nach draußen zum Brandenburger Tor und in die City, da für 17.00 Uhr die Heimreise nach Salzgitter angesetzt war.
Dort nahmen viele die Gelegenheit wahr, ihr erstes Eis des Jahres bei Sonnenschein vor der Kulisse des Brandenburger zu genießen und diesen beeindruckenden Tag in der Bundeshauptstadt ausklingen zu lassen.

“Damit können wir jetzt viel flexibler helfen” - Bully für die Flüchtlingshilfe
Einen Bully stellt Volkswagen dem AWiSTA für die Unterstützung von Flüchtlingen zur Verfügung. Damit kann das AWiSTA jetzt  flexibler helfen und Projekte durchführen.

Neuer Mitarbeiter im BFD
Den Bericht von Hallo Wochenende über unseren neuen Mitarbeiter Fakher Alwais im Bundesfreiwilligendienst finden Sie  hier.

Stadteilväter zeigen Männer in neuer Rolle
Hier finden Sie den Bericht von Hallo Wochenende zu den neuen Kursleitern im Rucksack-Programm. Erstmals haben sich hier Männer zu Stadtteilvätern ausbilden lassen.

Tischtennisgruppe für Flüchtlinge
Am Montag, 21.12.2015 startet im AWiSTA ein neues Ehrenamtsprojekt in Zusammenarbeit mit der ev. luth. Friedenskirchengemeinde und Anderen. Auf Wunsch vieler junger Flüchtlingsmänner, die in den letzten Wochen am Badminton- Sport- Projektprogramm des AWiSTA Fredenberg im Rahmen des Start- Kurses für Flüchtlinge der Stadt Salzgitter in der Gottfried- Linke- Realschule teilnehmen konnten und das mit Ende des Kurses ausgelaufen ist, startet in der Weihnachtswoche im Begegnungsbereich des AWiSTA Fredenberg ein neues Sportangebot, dass auch über die Ferien und Feiertage statt finden wird:
Tischtennisfreizeitgruppe für Flüchtlinge
Start ist am Montag, 21.12.2015 um 16.30 Uhr im AWiSTA Fredenberg. Eine Tischtennisplatte ist vorhanden, über Schläger- und Bälle-spenden würden wir uns freuen.
Neben der ersten Übungseinheit werden die weiteren fortlaufenden Termine an dem Tag gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und Teilnehmern Innen besprochen.

Tanztee im Advent

Das AWiSTA Fredenberg und der meine SZitty Club Salzgitter e.V. laden ein zum
Tanztee im Advent
Dienstag, 01. Dezember 2015
15.00 – 18.00 Uhr
Kurt- Schumacher- Ring 4
38228 Salzgitter Fredenberg
Nähere Informationen unter: 05341- 90277- 13

Der letzte Tanztee in diesem Jahr steht unter dem Motto „ Tanz um den Weihnachtsbaum“. Ein Weihnachtsbaum, der von den verschiedenen Gruppen im AWiSTA zum ersten Advent liebevoll dekoriert und geschmückt wird.
Für den musikalischen Rahmen sorgen wie immer beschwingte Melodien von Damals wie „Und immer wieder geht die Sonne auf“ oder „Ein Festival der Liebe“ aber auch Melodien für den türkischen Tanz „Halay“ werden eingespielt und von den anwesenden Stadtteilmüttern angeleitet. Für den Eröffnungstanz um den Weihnachtsbaum hat sich Birgit Hynek dieses Mal etwas ganz Besonderes einfallen lassen und freut sich schon auf zahlreiche TänzerInnen, die diesen Tanztee gemeinsam mit ihr eröffnen.
Aber auch den kleinen Hunger zwischendurch weiß das Team des AWiSTA zu stillen: wie immer steht ein süßes Kuchenbuffet für die Besucher bereit sowie Kaffee, Tee und Mineralwasser. Die der besonderen Jahreszeit angepassten Tischdekorationen sowie der Weihnachtsbaum sorgen darüber hinaus für ein ganz besonderes Ambiente im AWiSTA, von dem sich die BesucherInnen verzaubern und verwöhnen lassen können. Denn, auch wenn Sie sich nicht auf die Tanzfläche begeben möchten, so sind Sie herzlich eingeladen bei Kaffe und Kuchen die musikalische Unterhaltung zu genießen. Und nicht nur Paare, sondern auch einzelne Gäste sind auf unseren Tanztee Veranstaltungen gerne gesehen- finden sich doch immer wieder spontan Tanzpaare zusammen oder begeben wir uns in der Gruppe auf die Tanzfläche, um uns im Rhythmus der Musik zu bewegen und einen gemeinsamen beschwingten Nachmittag zu verbringen.
Unkostenbeitrag: 1,00€
 

15. Frauensporttag am 17.10.2015 in der BBS Fredenberg
Zum 15. Mal findet in Salzgitter der Frauensporttag statt. Teilnehmen können alle Frauen, die Lust haben, neue Sportarten für sich zu entdecken.  Sprache ist kein Hindernis, die Stadtteilmütter aus dem AWiSTA sind zum Übersetzen dabei. Hier können Sie den Infoflyer mit Anmeldung (geht nur schriftlich) herunterladen und  hier finden Sie Infos zu den Angeboten.

Projekt: Sprach- und Orientierungskurse für Flüchtlinge im Rahmen der Willkommenskultur „Start in SZ“ am Fredenberg in Kooperation mit AwiSTA

Hintergrund
Die Stadt Salzgitter hat das Ziel, die Flüchtlinge nach ihrer Ankunft so schnell wie möglich bei ihrer Integration zu unterstützen. Dreh- und Angelpunkt ist die Sprachgewöhnung und eine rasche strukturierte Sprachförderung.
Bestehende aufenthaltsrechtliche Sprachfördersysteme greifen leider erst nach einer Klärung des Aufenthaltsstatus und damit bislang frühestens nach zirka 6 bis 9 Monaten. Die Kurse sind Bestandteil der Präventionskette für Flüchtlinge in Salzgitter (www.start-sz.de ).

Sprachkurse im Rahmen von „Start in SZ“
Die Sprachkurse im Rahmen der Willkommenskultur „Start in SZ“ schließen diese Lücke und vermitteln frühzeitig einen erweiterten Grundsprachschatz. Eine Streuung des Angebotes im Stadtgebiet ist auf Initiative der Stadt Salzgitter durch die Kooperation mit verschiedenen Trägern in Lebenstedt, Salzgitter- Bad und künftig auch in Gebhardshagen sicher gestellt.
Ein Alleinstellungsmerkmal der Start-Kurse ist die Kombination von Sprache und Vermittlung von Kenntnissen zum neuen Lebensumfeld. Hierbei ist weder Deutsch noch die Herkunftssprache die Unterrichtssprache der Teilnehmenden. Begonnen wird mit einem elementaren Wortschatz und viel Improvisation. Die Anforderungen an die Dozenten gehen damit über das Maß altbekannter Unterrichtsmethoden hinaus.

Finanzierung
Finanziert werden die Sprachkurse aus Spenden und dem städtischen Haushalt. Alle Kooperationspartner freuen sich über die finanzielle Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger und bedanken sich für diese Hilfe für den Start der Flüchtlinge in Salzgitter

Kurslaufzeit
Die Kurse laufen 12 Wochen in kleinen Gruppen von 10 bis 15 Personen. Die Teilnehmer werden vom Fachdienst Soziales und Senioren der Stadt Salzgitter den Kursen zugesteuert. Kriterien sind die Verweildauer in Deutschland und das Interesse an einem kontinuierlichen Spracherwerb. Die Sprachkurse richten sich an Erwachsene. Sprachgewöhnung und Spracherwerb der Kinder wird über die Regelsysteme in den Kindertagesstätten und den Schulen unterstützt.
An vier Tagen wird in jeweils 3 Unterrichtsstunden die deutsche Sprache vermittelt, in einer vierten Unterrichtsstunde werden die Teilnehmenden zu aktuellen Fragen des Alltags in Deutschland informiert und tauschen sich aus. Am fünften Wochentag findet eine Exkursion zu alltagsrelevanten Institutionen wie Stadtbibliothek, Schulen, Kindertagesstätte, Klinikum und Behörden statt.

Motivation der Flüchtlinge
Entscheidend ist neben dem reinen Spracherwerb die Motivation der Flüchtlinge zur Nutzung eigener Potentiale. Die Flüchtlinge sollen nach der Zeit von Flucht und Entbehrung erfahren, wie sie wieder über ihren Alltag und ihre Freizeit selbst bestimmen können. Bei Bedarf wird eine Kinderbetreuung gestellt.

Weiterentwicklung der Kurse
Derzeit arbeitet die Stadt Salzgitter an einer Weiterentwicklung der verschiedenen Sprach- und Start-Kurse im Sinne eines Baukastensystems zum Erwerb der Sprachkompetenzen zur Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt.
 
Bericht aus dem Start-Kurs im AWiStA:
Am 04. Mai 2015 wurden 12 Männer und drei Frauen, die vor Gefahr und Not aus ihrem Heimatland Syrien nach Deutschland geflohen sind, im AWO im Stadtteilzentrum Fredenberg (AWiSTA) Fredenberg willkommen geheißen. AWiSTA stand vor der Aufgabe diesen Menschen, die oftmals kein einziges Wort Deutsch sprechen konnten, die Grundlagen der deutschen Sprache beizubringen und ihnen eine allgemeine Orientierung in ihrer neuen Heimat anzubieten.
Insgesamt drei Monate hatten die Dozentinnen und Dozenten hierfür Zeit. Die Erfahrung der Mitglieder in den vergangenen Jahren mit Sprachanbahnungskursen für Frauen mit Migrationshintergrund nach dem AWiSTA-eigenen NeLe Konzept (Neue Lernformen für Frauen mit Migrationshintergrund) hat immer wieder gezeigt, dass ein alleiniger theoretischer Sprachunterricht für das Erlernen der deutschen Sprache nicht ausreichend ist.
Erst die Kombination von Theorieunterricht und praktischer Anwendung des Gelernten in einem zunächst noch geschützten Raum nimmt den Menschen nach und nach ihre Angst sich trotz geringer Sprachkompetenz Fremden oder auch einer größeren Gruppe mitzuteilen.

Özlem Zengin, die die AWO als Sprachdozentin für diesen Kurs gewinnen konnte, war von Anfang an begeistert über den immensen Lernwillen der Teilnehmer/innen. Ihr zur Seite standen Gabrial Lado, der von Anfang an als Dolmetscher fungierte und den Kurs begleitete; Emine Yilmaz, die ihre reichhaltige Sprachkurs-Erfahrung an die 22-jährige Özlem weitergab und sie in den ersten Wochen einarbeitete und Nadia Mhamdi (Kinderbetreuung), die nicht nur die Kinder während des Unterrichts liebevoll betreute, sondern auch unermüdlich übersetzte und überall dort, wo Hilfe gebraucht wurde, einsprang.

Inhalt der AWiSTA-Sprachkurse
Für die 15 Flüchtlinge ging es zunächst einmal darum grundlegende Bausteine der Kommunikation in verschiedenen Feldern (Tageszeiten und Tagesablauf, Begrüßung, Vorstellung und Familie, Haushalt und Wohnen, Gesundheit, Arbeiten und Lernen, Behörden, Verkehr und vieles mehr) zu erfassen und einen Grundwortschatz zu erwerben, wobei der Schwerpunkt auf der mündlichen Kommunikation lag.
Darüber hinaus bekamen die Teilnehmer/innen des Kurses die Gelegenheit, die anderen Besucher des AWiSTA kennenzulernen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Diese Kontakte waren sehr wichtig, da hier das Anwenden der theoretisch erlernten Sprachkenntnisse im Kontakt mit deutschen Besucher/innen ausprobiert werden konnte.

Durch die neu eingegangene Kooperation mit der Ev.-luth. Kirchengemeinde Friedenskirche konnten die Männer und Frauen über den Start-Kurs hinaus an den Sprachuntterichtseinheiten der ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen im Käthe-Kollwitz-Haus teilnehmen. Zusätzlich besuchten sie an einigen Tagen gemeinsam das Willkommenscafe des Freundeskreises, bei dem die Teilnehmer/innen mit Kaffee und Kuchen verwöhnt und vor allem auch sehr herzlich und mit offenen Armen aufgenommen wurden. Der Kontakt zu Pastor Martin Schulz und den Gemeindemitgliedern der Kirche hat nicht unerheblich dazu beigetragen Vorurteile gegenüber den Flüchtlingen erst gar nicht aufkommen zu lassen oder aber auch bestehende abzubauen.
Abgerundet wurden diese drei Monate durch kleinere Exkursionen, besonders zu Beginn des Kurses sowie dem Besuch von Fachleuten, die Diskussionen mit und ohne Dolmetscher über verschiedene Alltagsthemen begleiteten.
 

Regionaler Bildungspreis 2013 für den Kreisverband

Den zweiten Platz in der Kategorie „Erwachsene“ belegte der Kreisverband Salzgitter-Wolfenbüttel beim Regionalen Bildungspreis 2013 der Allianz für die Region. Das Projekt: „Neue Lernformen für Frauen mit Migrationshintergrund“. Im AWiSTA Fredenberg führen wir mit viel Erfolg Sprachkurse mit einem besonderen Konzept durch. Wir reagieren mit unserem Angebot auf die Beobachtung, dass viele Frauen aus verschiedenen Gründen nicht an „offiziellen“ Kursen, z.B. der VHS, teilnehmen können. Einige Frauen haben Ängste, sich in Salzgitter über die Grenzen ihres Ortsteils hinaus zu bewegen, haben keine Erfahrungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder können auch nicht Fahrrad fahren. Andere sind einfach zu unsicher, um in öffentliche Räume zu gehen. Wieder andere kennen nicht unser System von Bildung und die damit verbundenen Anforderungen.
Besonders ist bei uns die konsequente Orientierung am Erfahrungshintergrund der Teilnehmerinnen. Wir versuchen einen Perspektivwechsel weg von der Orientierung an unseren Lernsystemen hin zu dem, was die Teilnehmerinnen mitbringen. Wir werden uns darüber klar, welche kulturellen Voraussetzungen benötigt werden, um die Angebote zum Deutschlernen, die es ja gibt, annehmen zu können, Abläufe, die uns selbstverständlich sind und die wir deshalb zu wenig hinterfragen. In unseren Kursen treffen sich wöchentlich 50-60 Frauen, die schließlich Sprachprüfungen ablegen und sich im deutschen Bildungssystem zurechtfinden.
 

»Abend der Kulturen«: ein voller Erfolg!
Der Kontakt zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft ist der wichtigste Weg zur Integration und das gemeinsame Kultur-Erleben kann dabei eine besondere, verbindende Rolle spielen. Das nutzte der AWO – Kreisverband mit dem AWiSTA (AWO im Stadtteilzentrum) zusammen mit den Kooperationspartnern Fredenberg Forum, Bürgerservice für Migranten und Diakonietreff. Gemeinsam veranstalteten sie einen interkulturellen Kulturabend mit Improvisationstheater, Tanz, Trommeln und Gesang am 8. November im Stadtteilzentrum Fredenberg in Salzgitter.
Zunächst warben die eingeladenen Dozenten für die später stattfindenden Workshops, indem sie ihren künstlerischen Bereich auf der Bühne vorstellten. Danach war Zeit für ein gemeinsames Essen vom Mitbring-Buffet und viele Gespräche. Im Anschluss begann die Workshopphase. Die Dozenten, Künstler aus dem Raum Hildesheim, konnten in ihr Genre einführen und die TeilnehmerInnen begeistern. Was in den folgenden 90 Minuten mit viel Spaß erarbeitet wurde, kam zum Abschluss in einem gemeinsamen Auftritt auf der Bühne zu Aufführung. Hier waren mindestens zehn unterschiedliche Herkunftsländer vertreten. Die TeilnehmerInnen führten ein improvisiertes Theaterstück auf, tanzten Salsa und Merengue, trommelten eine Choreografie oder sangen sogar kleine Soli.
Auch die DozentInnen hatten an der Multikulti-Arbeit sichtlich Spaß und boten an, dass sich die Gäste auch nach dem Abend weiter kulturell betätigen können, denn es sollen Gruppen für Tanz und Theater entstehen.
 

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